Über das Projekt

Über das Projekt


Ich bin im Bergbaudorf Nordmark geboren und aufgewachsen, wo mein Vater viele Jahre als Grubenvorsteher arbeitete. Aber ich fand die Liebe in Persberg und kurz darauf die Liebe zu Persberg selbst — so begann ich 1970 als Elektriker in den Persberger Gruben zu arbeiten und blieb sieben Jahre, bis schlechte Zeiten für den Bergbau kamen und die Grube von der Schließung bedroht war. Nach der Grube arbeitete ich an Wasserkraftwerken und mit Wasserregulierung bis zur Pensionierung.


Admin

Mein Interesse an Persbergs Geschichte begann mit einem Studienkreis zum Thema „Persbergs Kanal und seine Bedeutung für den Bergbau". Die meisten Teilnehmer waren „Persbergare", also habe ich die Gelegenheit genutzt, nach Dingen zu fragen, die das Dorf betreffen und die nur mündlich überliefert werden. Viele Menschen haben meine Fragen im Laufe der Jahre geduldig beantwortet — aber wie man so sagt: keiner genannt, keiner vergessen.

Das Material auf dieser Website ist eine Zusammenstellung von Informationen aus dem Technischen Museum, dem Värmland-Archiv, Jernkontorets Annaler, SGU, Persbergs Malmtrakt, den Berichten über „Filipstads Bergslags Gruvor", ergänzt durch moderne Fotos der verbliebenen Ruinen.


Malm

Der Kraftmangel bei den Gruben in Persberg wurde früh zum Problem — als die Gruben tiefer wurden, war mehr Kraft erforderlich. 1752 wurde das erste Gestängesystem vom Yngshytteälv gebaut. 1818 wurde die Frage aufgeworfen, ob die Wasserfälle näher an die Grubenfelder verlegt werden könnten, um mehr Kraft zu gewinnen. 1820 begann der Bau und war Ende 1821 teilweise fertiggestellt. Aber der Kraftbedarf stieg ständig, und in den späten 1850er Jahren herrschte erneut Kraftmangel. 1861 wurde ein Vorschlag zur Neuregulierung der Wasserfälle vorgelegt, wodurch die Leistung von ca. 59 PS auf 99 PS stieg.


Malmbergsviken

„Nachdem durch einen Vertrag im Jahr 1905 Zugang zu elektrischer Kraft bei den Gruben der Persbergs Gruvaktiebolag gewonnen wurde, sind nunmehr alle wassergetriebenen Fördermaschinen und Gestängesysteme außer Betrieb gekommen. Das letzte Jahr, in dem ein Förderrad in Betrieb war, ist 1917. Für die Ausführung der Gestängeanlagen scheinen keine besonderen Gesellschaften gebildet worden zu sein, sondern für jede Grube wurde soweit möglich eine eigenständige Anlage errichtet. Kleinere Unternehmen durften, wenn die örtlichen Verhältnisse es erlaubten, eigene Gestängearme an die großen Gestänge anhängen und zahlten dafür eine bestimmte Gebühr pro Tag und Hub"

Persbergs Malmtrakt Harald Carlborg