Koordinaten: 59.74759, 14.28745 (WGS84)

The Collapse at Yngshyttegruvan 1868
In 1868 a collapse occurred at Yngshyttegruvan in which three workers were trapped beneath the fallen rock.
One of them escaped unharmed and could be rescued. His two companions, Anders Petter Nilsson Söder and Johan Peter Frisk, were however buried deep beneath the debris. It was quickly understood that there was no hope of rescue.
Contact could nonetheless be maintained with Söder. In order to shorten his suffering, a decision was reached in consultation with him to stop the pump machinery and flood the mine.
The bodies of Frisk and Söder were later brought up from the mine and buried on 23 February 1868 in Skavnäset cemetery.
The Account in Literature
This is how Bror Billman describes the event in his book Old Memories of an Old Family (1924):
”Hanging threateningly with its enormous mass from the rock wall was a large slab. Many times the question of ’building it in’ had been raised, but the work had been postponed. Then came the collapse. Three workers were beneath it. One got free, but Johan Frisk and Nils Söder were buried. By a strange coincidence they found themselves in a hollow, which at least for one of them temporarily became a reprieve from certain death. Nevertheless there was no possibility of rescuing them. Those around could communicate with Söder, with whom it was agreed to shorten the suffering by disconnecting the pump line and thereby flooding the site. So it was done. But as the reporter particularly wished to have noted, they were afterwards brought up from the mine and came to rest in consecrated ground at Skavnäset cemetery.”
Johan Peter Frisk (1827–1868)
Johan Peter Frisk
He married in 1856 Maria Eriksdotter Frisk
The couple had no children together. Maria had a daughter from before, Stina Kajsa (born 1852). At the time of Johan’s death, the family was living at Högberget.
Maria was 38 years old when she was widowed. She did not remarry and is still referred to as ”Johan Frisk’s widow” as late as 1904.
The document Poor Relief 1904 (row 6) shows that she applied for 75.75 kronor but was granted 30 kronor. In 1905 she moved from Persberg to the poorhouse in Fogdhyttan, where she died in 1908.
Her life reflects the harsh conditions that many mining widows endured.
Anders Petter Nilsson Söder (1827–1868)
Anders Petter Nilsson Söder
Married to Anna Sofia Petersdotter Söder
Members of the household at the time of the accident:
1868 was a particularly difficult year for Anna Sofia. She lost her husband in February and her youngest daughter Anna Lovisa in November of the same year.
Widows and Poor Relief
The documents show that there were many widows in the district in need of poor relief. Mining operations carried great risks, and when a breadwinner was killed the consequences could be lifelong for those left behind.
Sources
The information about the Frisk and Söder families was provided by Lisbeth Nordwall Eliasson.
Sources:
Lilla Yngshyttegruvan is first mentioned in the records in 1754. Stora Yngshyttegruvan in 1763. Most likely merged and referred to as Yngshyttegruvan from 1770. Depth: approx. 105 m.
Der Grubeneinbruch in der Yngshyttegruvan 1868
Im Jahr 1868 ereignete sich in der Yngshyttegruvan ein Einbruch, bei dem drei Arbeiter unter den Sturzmassen eingeschlossen wurden.
Einer von ihnen blieb unverletzt und konnte gerettet werden. Seine beiden Kameraden, Anders Petter Nilsson Söder und Johan Peter Frisk, wurden hingegen tief unter dem Versturz begraben. Man erkannte bald, dass keine Hoffnung auf Rettung bestand.
Es war jedoch möglich, Kontakt zu Söder zu halten. Um sein Leiden zu verkürzen, wurde in Absprache mit ihm die Entscheidung getroffen, die Pumpenanlage abzustellen und die Grube unter Wasser zu setzen.
Die Leichen von Frisk und Söder wurden später aus der Grube geborgen und am 23. Februar 1868 auf dem Friedhof Skavnäset beigesetzt.
Die Schilderung in der Literatur
So beschreibt Bror Billman das Ereignis in dem Buch Alte Erinnerungen an eine alte Familie (1924):
„Drohend hing mit seiner gewaltigen Masse ein großer Felsblock von der Grubenwand. Viele Male war davon die Rede gewesen, ihn ’einzubauen’, doch die Arbeit war immer wieder aufgeschoben worden. — dann kam der Einbruch. Drei Arbeiter befanden sich darunter. Einer kam frei, aber Johan Frisk und Nils Söder wurden verschüttet. Durch einen seltsamen Zufall befanden sie sich in einer Vertiefung, die zumindest für einen von ihnen vorübergehend zur Rettung vor dem unausweichlichen Tod wurde. Dennoch gab es keine Möglichkeit, sie zu retten. Die Umgebung konnte sich mit Söder verständigen, mit dem vereinbart wurde, das Leiden dadurch zu verkürzen, dass die Kunstleitung abgekoppelt und die Stelle somit unter Wasser gesetzt wurde. So geschah es. Aber wie der Berichterstatter ausdrücklich vermerkt haben wollte: Sie wurden anschließend aus der Grube geborgen und kamen in geweihter Erde auf dem Friedhof Skavnäset zur Ruhe.”
Johan Peter Frisk (1827–1868)
Johan Peter Frisk
Er heiratete 1856 Maria Eriksdotter Frisk
Das Ehepaar hatte keine gemeinsamen Kinder. Maria hatte bereits zuvor die Tochter Stina Kajsa (geboren 1852). Zum Zeitpunkt von Johans Tod lebte die Familie auf dem Högberget.
Maria war 38 Jahre alt, als sie verwitwete. Sie heiratete nicht wieder und wird noch im Jahr 1904 als „Johan Frisks Witwe” bezeichnet.
Aus dem Dokument Armenunterstützung 1904 (Zeile 6) geht hervor, dass sie 75,75 Kronen beantragte, aber nur 30 Kronen bewilligt bekam. Im Jahr 1905 zog sie von Persberg in das Armenhaus in Fogdhyttan, wo sie im Jahr 1908 verstarb.
Ihr Leben spiegelt die schwierigen Verhältnisse wider, unter denen viele Bergarbeiterwitwen lebten.
Anders Petter Nilsson Söder (1827–1868)
Anders Petter Nilsson Söder
Verheiratet mit Anna Sofia Petersdotter Söder
Im Haushalt zum Zeitpunkt des Unglücks lebten:
Das Jahr 1868 war für Anna Sofia besonders schwer. Sie verlor ihren Mann im Februar und ihre jüngste Tochter Anna Lovisa im November desselben Jahres.
Witwen und Armenunterstützung
Die Dokumente zeigen, dass es in der Gegend viele Witwen gab, die auf Armenunterstützung angewiesen waren. Der Grubenbetrieb war mit großen Risiken verbunden, und wenn ein Ernährer ums Leben kam, konnten die Folgen für die Hinterbliebenen ein Leben lang andauern.
Quellen
Die Angaben zu den Familien Frisk und Söder wurden von Lisbeth Nordwall Eliasson bereitgestellt.
Quellen: