Koordinaten: 59.74679, 14.28706 (WGS84)

Archiv: Jernkontoret. Zeichnung von Johan Hall.
Torskbäcksgruvan – Die größte Grube des Högberg-Feldes
Die Torskbäcksgruvan war die größte und ertragreichste Grube des Högberg-Feldes, bekannt für Erz von sehr hoher Qualität. Im Jahr 1813 wurde die Kunstanlage von der damals stillgelegten Yngshyttan-Grube hierher verlegt. Im Jahr 1851 wurde der südliche Schacht begonnen, um die Förderung des Erzes aus der Grube zu erleichtern. Die Grube wurde 1888 stillgelegt und hatte zu diesem Zeitpunkt eine Tiefe von 217 Metern erreicht.
Geschichte der Torskbäcksgruvan Von P. Öberg
Die Grube wird erstmals im Bericht des Jahres 1738 erwähnt. Zu dieser Zeit war sie vom eigenen Hängebank aus 14 Meter tief, mit einer Breite von 3,5 Metern und einer Länge von 9 Metern.
Das Erz nahm dann an Breite zu, bis die Grube eine Tiefe von 60 Metern erreicht hatte, woraufhin das Erz durch einen westlichen Skarndruck fast verdrängt wurde. Im Jahr 1755 begann man daher, das Liegende und die Stöße mit dem verbliebenen Erz abzubauen. Das südliche Feld wurde durch eine Feldstrecke aufgeschlossen, und ein westlicheres Parallel wurde gesucht, wo die Kärr-Strecke sowie die Erik- und Polheimer-Strecken angelegt wurden.
Diese Arbeiten dauerten während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und bis 1813 an, als das Gestein aus der Zeit der Dacharbeiten gefördert wurde. Danach wurde die Arbeit mit dem Vortrieb und dem Abteufen der südlichen Feldstrecke mit Abbau in Stufen fortgesetzt.
In den 1830er Jahren wurde die Grube zeitweise betrieben, doch zwischen 1840 und 1858 ruhten die Arbeiten.
Der südliche Förderschacht (1851–1864)
Der südliche Förderschacht wurde 1851 angelegt und erhielt an der südlichen Grubenstirn Durchschlag mit der Grube.
Das Abteufen und der Stufenabbau wurden auch 1871–1874 fortgesetzt, als die tauben Liegendstirn der Grube auf einer Sohlenhöhe von 115 Metern erreicht wurde.
Im Jahr 1866 wurde zwischen den beiden früheren Abteufungen eine neue angelegt, mit dem Ziel, den tauben Skarnstock zu durchbrechen. Im Jahr 1868 wurde hier der große Erzkörper angetroffen, der in den 1870er und 1880er Jahren abgebaut wurde.
Erzqualität und Produktion der Grube
Im Jahr 1883 begann sich das Erz mit Skarn zu vermischen, was mit der Tiefe zunahm, sodass die Grubensohle zu dieser Zeit nicht mehr abbauwürdig war.
Das Erz in der Torskbäcksgruvan und den übrigen Gruben des Högberget war von sehr hochwertiger Schwarzerzqualität.
Im Zeitraum 1860–1886 wurden insgesamt 3.146.550 Zentner (≈ 133.752 Tonnen) Erz gefördert, was in der Generalprobe ergab:
Persberg, Februar 1888. P. Öberg. Abschrift: TN.