
Eine Karte aus dem Jahr 1784, gezeichnet von A. Polheimer, zeigt den Höhenbezugspunkt für die Gruben am Högberget, auch Nullpunkt genannt.
In einem Bergbaugebiet wie dem Högberget-Feld, in dem viele Gruben auf engem Raum liegen, war die Arbeit des Markscheiders von großer Bedeutung und erforderte hohe Genauigkeit. Um zuverlässige Grubenkarten erstellen zu können, mussten alle Messungen von demselben Bezugspunkt ausgehen – dem gemeinsamen Höhenbezugspunkt. Auf den Grubenkarten ist dieser Punkt mit ±0,0 gekennzeichnet.
Von diesem Punkt aus wurden die Höhenlagen von Schächten, Strecken, Stollen und anderen wichtigen Teilen des Grubensystems bestimmt.
Der heutige Nullpunkt besteht aus einem in das Felsgestein eingeschlagenen Metallbolzen und befindet sich etwa 40 Meter weiter nördlich, westlich der Yngshyttegrube.
Abbildung 4 zeigt einen der Nullpunkte auf Getön.