Die Grube liegt auf dem Grundstück Yngshytte hemman, an der Straße nach Filipstad, etwa 1 km vom Persbergs Odalfeld entfernt. Das allgemeine Grundgestein besteht aus Hälleflintgneis (Eurit), derselben geologischen Zone wie die anderen Gruben des Feldes.
Die Erzlage verläuft in Nord–Süd-Richtung. Bei den ersten Schächten vom Tage auf etwa 11 Meter Tiefe erschien sie nur als schmale Ader.
Im Verlauf der Grube nahm die Erzlage an Ausdehnung zu:
Bei 26 Metern Tiefe ist die Lage 22 Meter lang zwischen den Stützen und 5,5 Meter breit.
Bei 32 Metern Tiefe beträgt die Breite 10,5 Meter.
In dieser Tiefe durchbrach ein Skarnbruch die Lagerungsrichtung und teilte das Erz in zwei Teile.
Das Erz besteht aus Magnetit/Hämatit, das bei Tiegelproben 54,5 % Roheisen mit 0,01 % Phosphor und geringer Schwefelmenge liefert.
Filipstad, Februar 1889
P. Öberg
Im Jahr 1897 ersetzte der Hüttenbesitzer E. J. Jansson, Hannickehammar, die Pferdewinde in der Bolandsgrube durch eine Lokomobil, allerdings älteren Typs mit höherem Brennstoffverbrauch als moderne Modelle, z. B. von der Munktell-Werkstatt.
Gleichzeitig wurden 7 Pumpensätze in der Grube installiert. Laut Grubenkarte betrug die Tiefe etwa 80 Meter.
Erzförderung pro Tonne aus 7 Ebenen:
Pferdewinde: 90,6 öre/Tonne
Lokomobil: 88,9 öre/Tonne
Winde und Wasserrad liefen nicht gleichzeitig:
Winde: 284 Stunden/Monat
Wasserrad: 182 Stunden/Monat
Brennstoffkosten: ca. 150 SEK
„Wie man oben erkennt, lagen die Kosten pro Tonne Erz in beiden Fällen nahezu gleich, was jedoch teilweise auf den intensiveren Bergbau zurückzuführen ist, der später durch den Einsatz von Dampfkraft ermöglicht wurde.“
Quelle:
Wermländska Bergsmannaföreningens Annaler, 1898