
Die Verladestation bei Kutviken Zugehörig zu den Högberg-Gruben
Bei Kutviken wurde früh eine Verladestation für den Abtransport von Erz aus den Högberg-Gruben angelegt. Der Kai lag gut geschützt vor Winden und Wellengang, was den Standort zum Beladen geeignet machte.
Der Weg zum Erzkai
Die Transporte von den Gruben hinunter zu den Kais waren im Sommer wegen der schlechten Wegverhältnisse ein großes Problem. Es dauerte bis in die frühen 1700er Jahre, bevor Entscheidungen über Verbesserungen getroffen wurden.
Eine Lödja entsprach 30 Tonnen Erz, etwa 12 Tonnen – also der Ladekapazität eines Bootes.
Die Erzruderfahrt über den See Yngen
Die Ruderfahrten mit dem Erz über den See Yngen wurden von der Bevölkerung der Umgebung durchgeführt.
Spuren in der heutigen Landschaft
Der Weg zum Kai ist noch gut zu verfolgen und heute ein gut ausgetretener Pfad. Man kann den Pfad vom Vargkullen hinunterfolgen, wo er auf den Erzweg von den Torskbäck- und Yngshyttan-Gruben trifft. In der Nähe jener Gruben ist der Weg allerdings von Haldenmaterial überschüttet.
Ein Erzkai war meist eine einfache Aufschüttung vom Ufer aus, bis eine ausreichende Wassertiefe für die Lastboote erreicht war. Rund um den See Yngen sind noch mehrere solcher Kais zu sehen, die an den lebhaften Erzverkehr erinnern, der einst das Gebiet prägte.