
Bönstugeberget liegt oberhalb der Krangruvan-Mine. Wie der Name vermuten lässt, stand hier ein Bethaus, dessen genaue Lage jedoch unbekannt ist.
Auf dem Berg befand sich zudem ein Glockenturm, der dazu diente, die Arbeiter zum Gebet zu rufen.
Ein Holzpferd, genannt „Trämärra“, diente als Strafgerät: wer sich schlecht benahm, musste mehrere Stunden auf seinem scharfen Rücken sitzen, manchmal wurden Gewichte an den Beinen befestigt, um die Qual zu erhöhen.
Das Gebäude im Hintergrund des Fotos ist vermutlich der Stallgården.
Im Persbergs Betshaus war ein Bergprediger stationiert, Gottesdienste fanden alle zwei Wochen statt.
Das Betshaus existierte 20 Jahre vor der ersten Missionsgesellschaft in Karlskoga (1857), etwa 25 Jahre vor dem Missionshaus in Marieberg, Ölme, und lange vor dem ältesten Betshaus Schwedens, Riseberga in Närke.
Es wurde hauptsächlich von Priestern für Predigten genutzt, gelegentlich las auch ein Laie eine gedruckte Predigt aus einer Postille vor.