Koordinaten: 59.74186, 14.28814 (WGS84)

Wiederaufnahme und Betrieb der Grube
Die Grube wurde 1870 aus dem Stillstand wieder aufgenommen und von Wasser und Gestein gelenzt. In den Jahren 1871–1872 wurde gearbeitet, jedoch mit geringem Erzertrag.
Einige Untersuchungsarbeiten wurden durchgeführt, allerdings mit wenig Erfolg. Als die Arbeiten 1872 eingestellt wurden, galt die Grube als vollständig von abbauwürdigem Erz erschöpft.
Lage und Ausdehnung
Die Grube befindet sich auf der Ostseite der Halbinsel Skavnäs. Sie ist 170 Fuß tief (51 m) und erstreckt sich etwa 20 Meter nach Osten unter den See.
Antriebskraft und Wasserhaltung
Die Grube erhielt ihre Antriebskraft vom Kunstrad, das sich bei Braskefallet befand, in einer Entfernung von etwa 1.700 Metern von der Grube.
Vortrieb und Transport in der Grube
Die Grubenkarte (Bild 3) zeigt, dass die Grube größtenteils in geneigter Lage getrieben wurde. Daher wurde eine sogenannte Schleigebahn (Bild 5) gebaut, auf der die Erztonnen geschleift wurden.
Schleigebahnen dienten einerseits dazu, die Tonnen auf dem richtigen Weg durch die Grube zu führen, und andererseits dazu, der Tonne einen gleichmäßigeren Lauf zu geben. Dies verringerte den Verschleiß sowohl an der Tonne als auch am Seil.
Dort, wo die Schleigebahn endet und der Schacht in die senkrechte Lage übergeht, ist eine spulenförmige Rolle angebracht (Bild 5), die im Bergmannsjargon Konis genannt wird. Ihre Aufgabe war es, die Tonne auf ihrer weiteren Fahrt durch die Grube richtig zu führen.