
Die Lindbergshagegrube hatte erhebliche Probleme aufgrund schlechten Gesteins mit ständigen Einstürzen und starkem Wasserzufluss.
1859 ereignete sich ein großer Einsturz, der einen neuen Schacht notwendig machte.
Das Abteufen begann sofort, und im Sommer 1864 wurde der Durchschlag zur vorher eingestürzten Grubenpartie erreicht.
1852 erhielt die Grube Kunstkraft vom Wasserrad südlich des Gubbdammen.
1862 wurde Lindbergshagefallet in Betrieb genommen, wodurch die Grube sowohl Förderkraft (Haspel) als auch Kunstkraft erhielt.
Die Grube wurde im Juli 1871 stillgelegt, hauptsächlich wegen des zunehmenden Wasserzuflusses und des hohen Holzverbrauchs. Bei der Stilllegung war die Grube 142 Meter tief.
Zur Erleichterung der Holzhandhabung konstruierte L. M. Larsson 1862 einen handbetriebenen Haspel:
Konstruktion ähnlich einem gewöhnlichen Haspel mit doppelter Übersetzung.
Die Kurbelwelle konnte verschoben werden, um in das Zahnrad der Zwischenwelle ein- oder auszukuppeln.
Am Zahnrad war eine Bremsscheibe angebracht (3 Fuß Durchmesser, 4 Zoll Breite).
Die Seiltrommel hatte Naben, Arme und Ringe aus Eisen sowie einen Zahnkranz von 3 Fuß Durchmesser.
Eine Holzbahn gleicher Größe ermöglichte die Verwendung eines feindrahtigen Eisenseils.
Betrieb: Der Holzstamm wurde über die Grubenöffnung ausgespielt. Die Kurbelwelle wurde verschoben, und das Absenken erfolgte nur mit der Bremse, die von einer Person bedient werden konnte.
(Quelle: Jernkontorets Annaler, Abschrift TN)