Koordinaten: 59.74895, 14.26124 (WGS84)

Das Förderhaus der Krangrube wurde im Jahr 1863 errichtet. Das Förderspiel erhielt sein Wasser über einen etwa 250 Meter langen Kanal, der unterhalb des Kunst- bzw. Pumpenrades begann.
Im Jahr 1881 wurde das hölzerne Gebäude durch einen Brand vollständig zerstört. Um die Brandgefahr zu verringern, errichtete man ein neues Förderhaus aus Schlackenstein, auch Bergslagestein genannt.
Auf älteren Fotografien ist zu erkennen, dass die ursprünglichen Räder ihr Wasser über eine Rinne erhielten. Auf einem Foto des neuen Förderhauses sieht man hingegen, dass die neuen Räder durch eine Rohrleitung mit Wasser versorgt wurden.
Bild 2 und 3 zeigen Vorschläge für die Förderräder.
Bild 4 zeigt den Kontrollraum, damals als „Förderkammer“ bezeichnet.
Der einfache dreibeinige Förderturm auf dem Bild gehört zu den Väggruvorna-Gruben, die ihre Förderkraft vom Krangruvanspiel erhielten. Hinter dem Förderturm ist das Förderhaus zu sehen.
Das Seil verläuft zur Mitte des Förderhauses, was darauf hindeutet, dass vermutlich eine drehbare Seilscheibe auf dem Dach – wie in Zeichnung 1 dargestellt – verwendet wurde. Diese Konstruktion ermöglichte es, Gruben in unterschiedlichen Richtungen vom Förderspiel aus zu bedienen.
Üblicher war jedoch die Verwendung eines sogenannten Seilumlenkpfostens, bei dem mittels einer Seilscheibe die Richtung des Förderseils geändert wurde.
Im Jahr 1863 entwickelte Olof Bergström eine Verbesserung zur Richtungsänderung von Grubenseilen. Anstelle eines Seilumlenkpfostens konstruierte er ein Pivot-System. Die entsprechende Zeichnung ist in Bild 9 dargestellt.
Am 9. Juli 1914 wurde am Gustav Adolfs schakt ein elektrisch betriebenes Förderspiel in Betrieb genommen, das das Krangruvanspiel ersetzte, welches sich zu diesem Zeitpunkt in einem „außerordentlich mangelhaften Zustand“ befand.