
1740: Nördliche Getögrube in Betrieb; Tiefe 11 Faden, gutes Erz.
1748: Südliche Getögrube; Tiefe 12 Faden, rot gestreiftes Erz.
Beide 1820 aufgrund starker Wasserzuflüsse aufgegeben, seitdem wahrscheinlich stillgelegt. Genaues Lage nicht sicher, vermutlich wassergefüllte Gruben nördlich und südlich der Tagesöffnungen der Hauptgrube.
Erste Erwähnung: 1766, aus dem Ruhezustand aufgenommen, im Folgejahr wegen Kostenaufwand aufgegeben, nicht wegen Erzknappheit.
1784–1786: Grube in Betrieb; Tiefe 15 Faden. Pferdegestänge (hästkonst) benutzt, Betrieb nicht rentabel wegen Wasserzufluss.
1785: Als ertragreichste unter den kleineren Gruben bezeichnet, aber starker Wasserzufluss.
1819: Kaum Arbeit, sonst bis 1847 stillgelegt, als eine Dampfmaschine zur Kraftversorgung von Förder- und Pumpwerk installiert wurde.
1847–1860: Betrieb mit gutem Ergebnis, außer in den letzten zwei Jahren, als die Dampfmaschine zu viel Brennstoff verbrauchte.
In dieser Zeit: Grube von ca. 30 m auf 91–96 m abgesenkt; 1852 Erzsohle um 5 Faden (≈9 m) abgesenkt.
1892: Grube erneut beansprucht, neue Abbaugebiete 1895.
1899: Lokomobile mit Förderwerk installiert, Grube begann entwässert zu werden.
Frühjahr 1901: Grube vollständig entwässert, Erz am Boden konnte abgebaut werden.
Erz: Dicht, hochwertiges Schwarz-Erz mit Pyroxen-Skarn.
Teilweise kartiert 1860 von A.J. Nyberg.
Neue Karte nutzte die alte nicht, da nur ein Bezugspunkt auf der Tagesoberfläche existierte und die Tiefenblätter nicht gefunden werden konnten.
Nordrichtung bestimmt durch Sichtung des Polarsterns.
Persberg, April 1901
G. Jungner