
Zum Grubenfeld von Pajsberg gehören neben der Harstigsgrube innerhalb des Grubenfeldes der Harstigsgrube auch Flaksgrube, Björkgrube, Olov-Jans-Grube, Jon-Jans-Grube und die Pajsbergsgrube, alle innerhalb des Grubenfeldes der Pajsbergsgrube.
Das Grubenfeld der Pajsbergsgrube wurde am 10. September 1883 abgesteckt. Eigentümer des Grubenfeldes war Josef M. Berglund.
Die Grube liegt am nördlichen Ende der östlichsten der nach Norden vom See Yngen einschneidenden Buchten.
Das umgebende Gestein besteht aus Kalkstein, der eine südliche Fortsetzung des Kalksteingebiets bildet, in dem auch die Gruben von Långban liegen. Gemeinsam ist diesen Gruben das Vorkommen von Blutstein (Eisenerz) und Manganerz (Hausmannit), die beide genutzt wurden.
Die Grube wurde 1884 aus dem Verfall wieder aufgenommen und bis gegen Ende des Jahres 1887 betrieben, als sie stillgelegt wurde, da das Manganerz – auf dem der Betrieb hauptsächlich beruhte – zurückging und das verbleibende Eisenerz unter den damaligen Verhältnissen allein nicht rentabel abzubauen war.
Das Manganerz fand Verwendung teilweise als Zusatz bei der Bessemerbeschickung in nahegelegenen Hochöfen, teilweise bei der Glasherstellung.
Gestein und Wasser wurden mittels einer kleinen Dampfmaschine gefördert.
Eine ältere Karte wurde in den zugänglichen Teilen vom Unterzeichneten vermessen, der auch die letzte Ergänzung vorgenommen hat.
Persberg, Februar 1888
P. Öberg
Abschrift T Nordwall, das Originaldokument befindet sich unter den Texten.
In der alten Grube wurde eine Abteufung auf das dort vorhandene geringe Blutsteinerz vorgenommen, das mit dem Manganerz zusammenhängt. Die hauptsächliche Arbeit bestand in der Gewinnung des letzteren Erzes, das hier ebenso wie im Långban-Feld zusammen mit Eisenerz vorkommt. Ob die Grube mit Vorteil betrieben werden kann, hängt daher von der Menge des Manganerzes ab, die dabei gewonnen werden kann.
Im September hatte die Grube eine Länge von 36 m sowie eine durchschnittliche Breite am Boden von 3,6 m.
Das Erzlager streicht Nordwest–Südost mit einem Einfallen nach Südwesten sowie einem deutlichen Feldfallen nach Nordwesten.
Im südöstlichen Teil der Sohle befindet sich Eisenerz über etwa die halbe Länge der Sohle, und im nordwestlichen Teil befindet sich Manganerz (Hausmannit).
Das Verhältnis zwischen beiden Erzarten wird sich jedoch wahrscheinlich weiterhin verändern, wie es bisher der Fall gewesen ist.
Zur Verstärkung der Wand wurde am südöstlichen Ende in 53,5 m Tiefe ein Band stehen gelassen.
Der Jahresabbau zeigte gute Ergebnisse, da das Manganerz im Verhältnis zum Eisenerz einen hohen Wert besitzt.
An der Oberfläche entlang derselben Richtung wie der Grubenraum, jedoch näher am Seeufer, wurde ein verwittertes und sehr lockeres Manganerz freigelegt.
Die Sohle der Grube wurde im Laufe des Jahres auf eine Tiefe von 74 m abgesenkt.
Das Manganerz scheint etwas zugenommen zu haben, während das Eisenerz abgenommen hat.
Das geförderte Gestein enthielt 52,11 Prozent Erz, davon 34,87 Prozent Eisenerz und 17,24 Prozent Manganerz.
Das Ergebnis des diesjährigen Abbaus war gut.
Da das Eisenerz im Laufe des Jahres zunahm und das Manganerz abnahm, wurde die Arbeit am 1. Dezember eingestellt.
Die Grube war zu diesem Zeitpunkt 114 m tief mit einer Erzsohle von 19,6 m Länge und 2–2,4 m Breite.
Der südöstliche Teil der Sohle bestand aus Eisenerz, während der nordwestliche Teil nur zu einem geringen Teil aus Manganerz bestand.
Reinschrift von Jan Kruse, 16. April 2024.
Die Rechtschreibung wurde modernisiert.
Parkplatz an der alten Straße 63, etwa 100 m südlich der Häuser bei Prästbacken.