
Die Myrkull-Grube
Beschaffenheit:
Die Grube ist ein kleiner Grubenstollen, ein sogenannter Stollen, der sich etwa 8 Meter in den Fels hinein erstreckt.
Abbaumethode:
Am innersten Ende des Stollens sind Spuren des Feuersetzens zu erkennen. Dies war eine alte Abbaumethode, bei der man Feuer gegen das Gestein entzündete, um es zum Aufbrechen zu bringen. Anschließend konnten mit Brechstangen und Keilen Stücke aus dem aufgesprungenen Gestein herausgebrochen werden. Dies war eine sehr zeitaufwendige Arbeit und führte gegen Ende des 17. Jahrhunderts auch zu Holzmangel. Die Grube stammt vermutlich ursprünglich aus dem 17.–18. Jahrhundert, wurde aber wahrscheinlich auch später noch bearbeitet.
Was wurde abgebaut?
Vermutlich wurde in der Myrkull-Grube Eisenerz abgebaut. Auf der Westseite des Myrkullen, hinunter zum See, sind Spuren von Kalksteinabbau zu erkennen.
Umgebung:
Unten am See ist eine blaue Färbung am Fels zu sehen, die möglicherweise durch Mineralablagerungen entstanden ist.