
Die Minen auf Tallnäset haben etwas verwirrende Namen. Die Informationen wurden aus historischen Aufzeichnungen, dem Persberg-Erzfeld und mehreren Karten verglichen, um die korrekten Namen zu bestimmen.
Lage: NW der Kreuzung Gruvstationsvägen – Högbergsvägen. Die Straße hat mehrfach Setzungen und Einstürze erfahren.
Geschichte:
1789: Die Mine wurde zuvor abgebaut, wird aber erstmals in den Aufzeichnungen dieses Jahr erwähnt. Aufgegeben wegen starkem Wassereinfluss und schlechter Erzversorgung. Tiefe: ~43 m, Länge: ~9 m.
1798: Ein Förderstollen wurde angelegt, vermutlich für einfacheren Erztransport.
1800–1806: Arbeiten in der Mine eingestellt.
1814: Die „Konst“ (Förderanlage) wurde von der Lilla Tallnäs Mine hierher verlegt.
1816: Tiefe erreicht: ~54 m.
1818: Die Gesellschaft fusionierte mit der Malmbergskärr-Gesellschaft, Förderanlage verlegt; Mine aufgegeben.
1813: Förderanlage installiert, angetrieben von einem Rad im Yngshytte-Fluss. Tiefe: ~28 m, Breite: ~2,5 m.
1814: Am Boden nur ein schmaler Erzstreifen sichtbar. Bergbau eingestellt. Förderanlage nach Stora Tallnäs Mine verlegt.
Lage: SO der Kreuzung Tallnäsvägen – Högbergsvägen.
Geschichte:
1794: Erste Erwähnung; Tiefe: ~14 m.
1798: Boden ca. 12 m lang; Erz von „erstaunlicher Mächtigkeit“.
1871: Fortan als Tallnäs Mine bezeichnet; aus dem Ruhezustand wieder aufgenommen.
1872: Boden erreicht; ca. 1,8 m breiter reicher Erzstreifen gefunden. Tiefe: ~85 m.
1875: Arbeiten eingestellt wegen fehlender Antriebskraft.
1878: Bergbau später im Jahr wieder aufgenommen.
1880: Erz weiterhin gut, aber Arbeiten gestoppt wegen schlechter Förderanlage und begrenzter Wasserzufuhr.
1881: Keine Arbeiten.
1882: Boden erzhaltig, aber Arbeiten eingeschränkt wegen starkem Wassereinfluss.
1884: Wassereinfluss machte Abbau unrentabel; Arbeiten im Juli eingestellt.