Koordinaten: 59.76628, 14.25474 (WGS84)

Der Persberg-Kanal – warum er gebaut wurde Quelle: Bericht an die Vollmächtigen des Eisenkontors (Jernkontoret) über die Bauten und die Wasserleitung am Eisenerzfeld Persberg in Värmland, Jahr 1820. Verfasser: Gustaf Uhr, Direktor und Bergmechaniker. Abschrift: TN
Hintergrund – der bestehende Wasserlauf und seine Mängel
Der natürliche Wasserlauf Yngshytte-Elf, zwischen den Seen Horrsjön und Yngen, bildete sieben einzelne Gefälle, die seit alters für Mühlen-, Säge- und Bergwerksbetrieb genutzt wurden. Diese Gefälle wiesen jedoch mehrere schwerwiegende Mängel auf:
Folgen für den Grubenbetrieb
Die unzureichenden Maschinen hatten unmittelbare Folgen für die Gruben:
Entstehung und Durchführung des Projekts
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1818 | Die Frage eines neuen Wasserkanals durch das Erzfeld entstand bei der Kommissionsverhandlung in Värmland |
| 1818 (Herbst) | Kunstmeister Bransell führte eine Untersuchung durch |
| 1819 | Die Untersuchung wurde von Gustaf Uhr geprüft, der einen Plan für das gesamte Vorhaben erstellte |
| 1820 | Die Arbeiten begannen |
| 19. Nov. 1821 | Projekt im Wesentlichen abgeschlossen |
Bei der Fertigstellung war die neue Anlage für Högbergsfältet, Storgruvan und Haggruvan in vollem Betrieb, und das Maschinenhaus sowie die Radbauten der Krangrube waren zu etwa ¾ fertiggestellt. Der Bauplatz für die Mühle war vorbereitet und das Maschinenwerk beschafft.
Der hauptsächliche Zweck der Wasserleitung
Einsparungen bei den Wartungskosten waren also nicht der einzige – oder gar wichtigste – Zweck. Die Hauptziele waren: