
Nach der Regulierung des Kanals im Jahr 1860 erhielt Sågfallet den Namen Kvarnfallet.
Historie vor der Regulierung:
Bis in die 1860er Jahre gab es ein Hebewerk und ein Wasserrad bei Sågfallet. Diese wurden während der Regulierung durch ein Wasserrad bei Jordåskärret ersetzt, das sein Wasser über eine Rohrleitung aus dem Kanal direkt oberhalb des Wasserfalls erhielt.
Umsetzung der Säge:
Wie der Name andeutet, gab es einen Sägebetrieb am Wasserfall. Während der Regulierung wurde sie zum Fall nördlich von Krangruvan verlegt. Da das meiste Bauholz über den See Yngen geliefert wurde, erleichterte die neue Position den Transport zur Säge erheblich.
Kunstgang zur Guldkakegruvan:
Der auf dem Vorschlagsplan für den Kanal eingezeichnete Kunstgang von einem Rad bei Sågfallet zur Guldkakegruvan hinterließ keine Spuren.
Verlagerung und Modernisierung der Mühle:
Die Mühle, die zuvor nördlich von Krangruvan stand, wurde nun nach Sågfallet verlegt, das daraufhin den Namen Kvarnfallet erhielt. Im Jahr 1920 wurde das Wasserrad der Mühle durch eine Doppelturbine mit 64 PS von Aktiebolaget Finnshyttan ersetzt. Sie trieb die modernisierte Mühle und einen 65 kVA, 2000 V Generator an. Die Anlage lieferte normalerweise ca. 37 PS, eine wertvolle Ergänzung für das Bergwerk.
Eigentümer: Persbergs Grufve AB
Baujahr: 1920-21
Einzugsgebiet: 40 km²
Genutzter Durchfluss: 0,6 m³/s
Fallhöhe: 6,5 m
Turbine: Finnshyttan, 1 Francis, 2 Räder, 64 PS
Generator: 3-phasig, 50 Hz, 2000 V, 65 kVA
Maximallast 1929: 35 kW
Produktion 1929: 60.258 kWh
Angaben aus Kommerskollegium / “Sveriges utbyggda vattenkraft år 1930” / Åke Johansson, Hammarö.