Koordinaten: 59.74851, 14.26104 (WGS84)

Der hydraulische Kompressor wurde ab 1911 gebaut, weil im Grubenfeld nur begrenzte Antriebskraft zur Verfügung stand. Die 300 PS, die durch den Vertrag mit der Älvestorps Bruks Aktiebolag bereitgestellt wurden, reichten nicht mehr aus.
Durch den Ersatz des vorhandenen elektrisch betriebenen Kompressors durch einen hydraulischen Kompressor konnten etwa 175 PS freigesetzt werden, die unter anderem für neue Fördermaschinen im Grubenfeld genutzt wurden.
Der Kompressor wurde über dem stillgelegten Krangruve-Schacht errichtet, der 56 Meter tief war und nordwestlich der Krangruvan lag.
Von der 106-Meter-Sohle wurde ein Überhauen nach oben getrieben, das in einem Durchschlag mit dem Schacht endete. Ein ausgesprengter Raum diente dabei als Luftspeicher.
Der Kompressor wurde mit Wasser aus dem Persberg-Kanal betrieben. Dieses Wasser stand zur Verfügung, weil die meisten wassergetriebenen Kunst- und Förderräder bereits außer Betrieb genommen worden waren.
Das Wasser gelangte von der Einlass-Staustufe über eine etwa 420 Meter lange Holzleitung mit einem Durchmesser von 1050 mm zur Anlage.
Die Anlage war für einen Durchfluss von 900 Litern pro Sekunde ausgelegt, doch konnten aufgrund der begrenzten Kapazität des Kanals nur etwa 600 l/s genutzt werden.
Der minimale Betriebsdurchfluss betrug etwa 450 l/s. Unter 300 l/s konnte das Wasser die Luft nicht mehr bis zum Luftspeicher mitreißen.