
Foto: Greta Bronell
Im Jahr 1822 fand eine Zusammenkunft mit den Mutungsinhabern der Silbergruben Born, Getö und Getberget statt, um eine Zusammenarbeit zu erreichen. Im Jahr 1823 wurde das Josephina-Silberwerk gegründet, an dem alle Eigentümer der Silbergruben beteiligt waren. Anschließend begann die Arbeit in den drei Gruben, und als die Arbeiten am Ende des Jahres eingestellt wurden, waren nahezu 100 Skeppund Bleierz gefördert worden, von denen mehr als die Hälfte aus der Oskargrube stammte.
1 Skeppund = 170 kg
In den Jahren 1845–1846 wurden 130 Tonnen Erz gefördert, doch der wirtschaftliche Ertrag war unzureichend, weshalb der Betrieb eingestellt wurde. Als die Arbeiten in den Eisenerzgruben der Insel im Jahr 1860 endeten, wurden sowohl Maschinen als auch Arbeitskräfte zu den nördlich gelegenen Silber- und Kupfergruben verlegt, um dort den Betrieb wieder aufzunehmen. (Carlborg.)
Auf Getön im See Yngen, 2,2 km vom Persberg-Bergbaugebiet, Kirchspiel Färnebo, Provinz Värmland.
Getö Stora Silbergrube: aufgenommen 1859, Betrieb bis 1863.
Nördliche Getögrube: aufgenommen 1907, nur geringe Tätigkeit.
Hauptgesteine: Granulit, Kalkstein, Dolomit, Skarn.
Kalkstein und Dolomit bilden den Hauptteil der Insel und setzen sich in den See Yngen Richtung SO fort.
Skarn tritt als Zwischenlage zwischen Granulit und Kalk auf, ähnlich wie im Persberg-Feld.
Erze: Blei, Kupfer und Eisen, gebunden an Skarn.
Spezifische Erze:
Galenit (Bleiglanz)
Chalkopyrit (Kupferkies)
Gemischte Erze; teilweise vermischt mit Eisenerz und Magnetkies
1862: Erzförderung mit 10 Mann:
287,5 t Galenit
61,9 t hochwertige Kupfererz
348,7 t minderwertige Kupfererz
524,6 t Rückstände
Bleihütte gebaut; 5,1 t Blei gewonnen, bevor der Betrieb pausierte.
1863: Rückläufige Produktion: 164,7 t Bleierz, 272,6 t Kupfererz, 4037,3 t gebrochenes Gestein. Grube Ende des Jahres stillgelegt.
1891: Grube erneut beansprucht, neue Abbaugebiete 1895.
1908–1909: Versuchsbetrieb:
115 t Bleierz, 22,1 % Blei, 110 g Silber/t
60 t Blei
Kupfererz 1,06 % Cu, 13 % Pb, 90 g Silber/t
70 t Kupfererz, 3,2 % Cu
570 t Rückstände, 0,74 % Cu, 7,8 % Pb
Kupferführender Skarn bis 3,2 m Breite.
Erz mit 10–11 % Kupfer bei Versuchsbau erhalten.
Gruben von 1909 bis Herbst 1915 stillgelegt, Abbau ab Anfang 1916.
Plan: Erzaufbereitung in Torskbäcken-Aufbereitungsanlage am Yngen-See.
Eigentümer: Getö Nya Gruvaktiebolag