
Zum Grubenfeld von Pajsberg gehören neben der Hastigsgrube innerhalb des Grubenfeldes der Harstigsgrube auch Flaksgrube, Björkgrube, Olov-Jans-Grube, Jon-Jans-Grube und die Pajsbergsgrube, alle innerhalb des Grubenfeldes der Pajsbergsgrube.
Der Tag der Absteckung des Grubenfeldes war der 13. November 1917. Eigentümer des Grubenfeldes war das Unternehmen Uddeholms Aktiebolag.
Der Zeitpunkt der ersten Aufnahme dieser Grube ist unbekannt.
Sie wurde im Jahr 1887 aus dem Verfall wieder aufgenommen, als die Grube etwa 23 Meter tief war. Zunächst wurde eine Stufe, die im nördlichen Ende stehen geblieben war, abgetragen, danach wurde die gesamte Sohle auf die jetzige Tiefe von 35 Metern abgesenkt.
Das Erz bestand aus Hausmannit und Eisenglanz in zwei getrennten Bändern, die beide mit zunehmender Tiefe an Mächtigkeit abnahmen und schließlich nicht mehr abbauwürdig waren. Daher wurde die Arbeit im April 1889 eingestellt und die Grube vermessen.
In 30 Metern Tiefe wurde ein Stollen nach Norden vorgetrieben, der etwa 11 Meter in Dolomit eindrang, ohne anderes Gestein zu treffen.
Auf der 25-Meter-Sohle wurde ein Querschlag nach Westen angelegt, wobei ein 1,5 Meter mächtiges Magnetitband angetroffen wurde.
Filipstad, Juni 1889
Thor. Åke. Sjögren
Abschrift TN, das Originaldokument befindet sich unter den Texten.
Die Grube, in der Eisen- und Manganerz abgebaut wurde, ist 33 m tief.
Die Sohle ist etwa 15 m lang und 1,6 m breit. Weiter oben besitzt die Grube in der Mitte eine Breite von etwa 5,3 m.
Am nördlichen Ende der Sohle wurde ein Stollen von 11 m Länge vorgetrieben.
Außerdem wurde in der hängenden Wand 19 m unter der Tagesoberfläche ein weiterer Stollen 4,8 m nach Westen vorgetrieben.
Die Ausbeute an Manganerz war gering, und das Eisenerz wird von Schwerspat (Baryt) begleitet.
Es erscheint wenig wahrscheinlich, dass der Bergbau fortgesetzt werden kann.
Zurzeit ist so gut wie kein Erz mehr in der Grube sichtbar.
Die Grube wurde im Januar und Februar mit 7 Mann betrieben.
Sie besitzt kein Grubenfeld.
Reinschrift von Jan Kruse, 16. April 2024.
Die Rechtschreibung wurde modernisiert.
Parkplatz an der alten Straße 63, etwa 100 m südlich der Häuser bei Prästbacken