
Bei einer meiner Wanderungen entlang des Persberger Kanals ging ich bis zum seitlichen Ablaufkanal vorbei an den Kunst- und Spielrädern der Storgruvan, um die Überreste fotografisch zu dokumentieren.
Auf dem Rückweg kam ich an einer Vertiefung im Boden vorbei, aus der zwischen Laub und Moos etwas herausragte, das ich zunächst für einen Baumstumpf hielt. Da ich keine Werkzeuge dabei hatte, grub ich ein wenig mit einem Stock und stellte fest, dass es sich um den oberen Teil einer Widderpumpe handeln könnte.
Einige Tage später kam ich zurück und grub das Objekt aus, das sich als eine von Bruzaholms Bruk hergestellte Widderpumpe herausstellte. Ich kontaktierte OMYA, um sicherzugehen, dass es in Ordnung war, sie zu bergen, da ich sie auf ihrem Industriegelände gefunden hatte. Nach der Reinigung sollte sie im kleinen Museum im Dorfgemeinschaftshaus bei Yngsvallen gezeigt werden.
Das Stoßventil ist aus Messing gefertigt und scheint nach dem Reinigen und etwas Öl noch immer perfekt zu funktionieren.
Das Steigventil, das im Druckkessel montiert ist, besteht aus Gusseisen mit einer dazugehörigen Dichtung. Ob ursprünglich eine Leder- oder Gummidichtung verwendet wurde, ist schwer zu sagen. Ich habe eine Gummidichtung montiert, damit man die Funktion des Ventils sehen und die Arbeitsweise der Widderpumpe leichter verstehen kann.
Der Druckkessel ist durch Frost beschädigt worden und ein Stück fehlt. Dadurch kann man sehen, wie das Steigventil arbeitet.
Die Widderpumpe wurde mit Wasser aus dem Persberger Kanal über ein 8 Meter langes Eisenrohr mit einem Durchmesser von 2½ Zoll gespeist. Die Fallhöhe betrug etwa 2,5 Meter.
Torbjörn Nordwall
Mai 2024