
Im Zusammenhang mit dem Bau der Aufbereitungsanlage am Högberget entstand die Frage nach der Versorgung des Persberg-Grubenfeldes mit elektrischer Energie. Im Jahr 1903 wurde daher ein Vertrag mit der Älvestorps Bruks Aktiebolag über die Lieferung von Strom abgeschlossen.
Nach diesem Vertrag, der von 1905 bis 1930 galt, sollte das Grubenfeld 300 Pferdestärken (PS) erhalten.
Im Jahr 1905 wurde die Transformatorstation in Betrieb genommen. Dadurch erhielt das Grubenfeld elektrische Energie aus dem Kraftwerk Älvestorp über eine etwa 27 Kilometer lange 20-kV-Leitung.
In der Transformatorstation wurde die Spannung mithilfe von zwei luftgekühlten Transformatoren auf 2000 Volt reduziert und anschließend an die größeren Verbraucher verteilt.
Die Aufbereitungsanlage am Högberget wurde vermutlich mit 2000 Volt versorgt, während für Heizung, Beleuchtung und kleinere Motoren 110 Volt verwendet wurden.
Auch die Pumpen unter Tage wurden von 2000-Volt-Motoren angetrieben.
Mit der Zeit wurden die luftgekühlten Transformatoren stark belastet. Trotz Versuchen, die Last über den Tag zu verteilen – beispielsweise indem die Pumpen nachts betrieben wurden, wenn die Aufbereitungsanlage stillstand – überhitzten die Transformatoren schließlich und wurden beschädigt.
Der begrenzte Zugang zu Antriebskraft war der Grund dafür, dass zwischen 1911 und 1914 ein hydraulischer Kompressor gebaut wurde. Die 300 PS, die durch den Vertrag mit Älvestorps Bruk zur Verfügung standen, reichten nicht mehr aus.
Als 1914 der elektrisch betriebene Kompressor durch einen hydraulischen ersetzt wurde, konnten etwa 175 PS freigesetzt werden. Diese wurden unter anderem für neue Fördermaschinen im Grubenfeld genutzt.
Der hydraulische Kompressor nutzte die Wasserkraft, die frei wurde, als die wassergetriebenen Kunst- und Förderräder außer Betrieb genommen wurden.
Im Jahr 1919 wurde eine neue Transformatorstation in Betrieb genommen. Dort installierte man einen ölgekühlten Transformator, während die alten Transformatoren als Reserve erhalten blieben.
Das Gebäude existiert noch heute und wird von OMYA als Lagergebäude genutzt.
Im selben Jahr begann auch die Elektrifizierung der Wohnhäuser im Dorf.
Die vorgeschlagenen Strompreise für die Haushalte sind in Abbildung 5, 6 und 7 dargestellt.