
Ich habe keine Angaben darüber finden können, wann der Åskag-Kanal angelegt wurde. Man kann jedoch annehmen, dass der Kanal kurz nach der Stilllegung der Västra Åskagshyttan im Jahr 1704 eröffnet wurde, als der Wasserweg zum Åskagen-See frei wurde.
Es muss ein großer Vorteil gewesen sein, das Erz mit Booten direkt zur Hütte transportieren zu können und das Umladen am Erzsteg am Yngen-See zu vermeiden.
In der Einladung zur Generalversammlung von 1862 wird erwähnt, dass der Kanal an den Höchstbietenden verkauft werden sollte. Offenbar bestand jedoch kein Interesse an der Übernahme, da im Protokoll vermerkt ist, dass die Rechnungsführung am 17. Juni 1862 eingestellt wurde.
Ein möglicher Grund für den Verkauf – und das geringe Interesse – könnte gewesen sein, dass der Betrieb in der Östra Åskagshyttan bereits 1860 nach 300 Jahren Tätigkeit eingestellt wurde.
Der größte Teil des Erzes wurde vermutlich im Sommer über den Yngen-See transportiert und bei der Östra Åskagshyttan gelagert.
Das Erz, das weiter nach Svartsången, Skarphyttan, Finnhyttan sowie südlich durch das Lokadalen-Tal transportiert werden sollte, wurde am Südufer des Åskagen-Sees gelagert und wartete dort auf den Wintertransport.
In seinem Buch „Die Eisenwerke von Värmland“ erwähnt Jalmar Furuskog einen Berghauptmann Kiällman, der in seinen Berichten einen Transportweg zwischen Persberg und Karlskoga beschreibt. Er schreibt:
„Der Bergwerksbezirk Karlskoga transportiert das Erz im Winter anderthalb Meilen bis Bjurbäcken und rudert es erst im Frühjahr zum nächstgelegenen Ufer bei den Hütten.“