Koordinaten: 59.69286, 14.37230 (WGS84)

Im Jahr 1641 errichtete Sigfrid Olofsson, der Sohn von Olof Sigfridsson, eine neue Hütte östlich des Åskagen-Sees. Von nun an gab es zwei Hütten am Åskagen: die westliche und die östliche.
Die östliche Hütte wird erstmals in den Bergwerksrelationen von 1656 erwähnt.
In den Relationen von 1680 wird Åskagen folgendermaßen beschrieben:
(historisches Zitat im Original beibehalten)
Da Sigfrid Olofsson weiterhin Anteile an der westlichen Hütte besaß, kam es zu verschiedenen Streitigkeiten zwischen den Hüttenbesitzern. Diese wurden 1682 beim Berggericht in Persberg entschieden – zugunsten der westlichen Hütte.
Die Auseinandersetzungen dauerten mehr als 20 Jahre, bis 1704 eine Einigung erzielt wurde. Die Söhne von Sigfrid Olofsson überließen 7/12 der östlichen Hütte den Bergleuten der westlichen Hütte.
Gleichzeitig wurde der Betrieb der westlichen Hütte eingestellt, und die Produktion wurde auf die östliche Hütte konzentriert.
Im Jahr 1713 meldete der Berghauptmann Johan Kiällman in Filipstad, dass die fünf Hütten rund um den Yngen-See der Persberg-Grube kein Brennholz mehr liefern wollten, sondern ihr Erz lieber bar bezahlen wollten.
Nach einem Treffen zwischen Berghauptmann und Bergleuten kehrte man jedoch zur alten Praxis zurück: halb in Holz aus eigenem Wald und halb in Geld zum festgelegten Preis.
Im Jahr 1860, nach 300 Jahren Betrieb, wurde die Hüttenarbeit am Åskagen eingestellt.
Mölnbacka–Trysil AB kaufte das Gebiet 1908.
Die erwähnte Säge diente vermutlich nur dem Eigenbedarf und wurde daher nie besteuert. In der Nähe der Hütte gab es außerdem eine Hausmühle, deren Mühlsteine noch erhalten sein sollen.
Quelle:
Karl Löfström – Åskagssläkten: Die Geschichte einer Bergmannsfamilie aus Värmland