Koordinaten: 59.74255, 14.27913 (WGS84)

Der Erzkai und die Rutschbahn der Östra Hagegruvan
Das Erz aus der Grube wurde auf einer schmalspurigen Eisenbahn – einer sogenannten Rutschbahn – zum Erzkai der Östra Hagegruvan transportiert.
Wie die Rutschbahn funktionierte
Die Rutschbahn war so konstruiert, dass der beladene, talwärts fahrende Wagen mit einem Seil verbunden war. Das andere Ende des Seils war an einem Fass befestigt, das in einem Grubenschacht hing. Das Gewicht des Fasses war auf das Gewicht des beladenen Wagens abgestimmt. Wenn der Wagen fertig beladen war, wurde die Bremse gelöst und der Wagen rollte unter kontrollierter Abbremsung zum Erzkai hinunter.
Rücktransport des leeren Wagens
Wenn der Wagen den Kai erreicht hatte, wurde die Bremse angezogen und das Erz entladen. Sobald der Wagen geleert war, wurde die Bremse erneut gelöst, und der Wagen wurde mithilfe des im Schacht hängenden Fasses, das als Gegengewicht diente, wieder nach oben gezogen.
Eingezäuntes Gelände
Um den Diebstahl von Erz zu verhindern, war das Gelände rund um den Erzkai eingezäunt.